49. Orgelkonzerte auf der Festung Königstein – Repertoire Orgelkonzerte

49. Orgelkonzerte an der Jehmlich-Orgel der Garnisonskirche auf der Festung Königstein (Programme 2024) und Angebote Konzertrepertoire:

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein:

am Sonntag, dem 07.07.2024, im Rahmen der „Sonntagsmusik in der Garnisonskirche“ und am 1. Adventswochenende, Samstag und Sonntag, 30.11.2024 und 01.12.2024, Orgelkonzerte auf der Festung Königstein: „Adventsmusik in der Garnisonskirche“,

jeweils 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr,

an der Jehmlich-Orgel Michael Eberhard Frenzel, Dresden,

Dauer der Orgelkonzerte auf der Festung Königstein: ca. 15 – 20 Minuten.

Es erklingen an der Jehmlich-Orgel der Garnisonskirche der Festung Königstein im Rahmen der „Orgelkonzerte auf der Festung Königstein“:

am Sonntag, dem 07.07.2024/Orgelkonzerte auf der Festung Königstein:

In Dresden zu Hause – in Dresden zu Gast: Werke von Matthias Weckmann, Hans Leo Haßler, Kreuzorganist Prof. Herbert Collum, Christian Petzold (Organist der Sophienkirche in Dresden, geb. in Weißig bei Königstein) und Johann Jakob Froberger

und Werke von Jubilaren 2024: Matthias Weckmann, Johann Philipp Krieger, Pierre du Mage und Ferruccio Busoni/J. S. Bach,

am 1. Adventswochenende 2024, Sonnabend, dem 30.11.2024, und Sonntag, 01.12.2024:

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein im Rahmen der „Adventsmusik in der Garnisonskirche“:

um 12.00 Uhr, 13.00 Uhr, 14.00 Uhr,15.00 Uhr, 16.00 Uhr und 17:00 Uhr:

Werke von Antonio de Cabezon, Girolamo Frescobaldi, Samuel Scheidt, Johann Caspar von Kerll, Andre Raison, Johann Pachelbel, Georg Friedrich Kauffmann, J. S. Bach, Robert Führer (Prag), Josef Seger (Prag), J. F. Dandrieu, Claude Balbastre, Cesar Auguste Franck, Felix Alexandre Guilmant und Charles Tournemire.

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein – An der Jehmlich-Orgel:

Michael Eberhard Frenzel, Dresden/Königstein.

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Konzertrepertoire (Auswahl):

Renaissance und Barock bis Ende 18. Jahrhundert:

Spanien: Werke von Antonio de Cabezon und  Juan Cabanilles,

Italien: Werke von G. Frescobaldi, Domenico ZipoliBernardo Pasquini, Padre Antonio Soler,

Frankreich: Werke von A. Raison, N. de Grigny, N. Lebegue, N. Clerambault, J. F. Dandrieu, L. Marchand, F. Couperin, L. Couperin, C. Balbastre, Michel Corrette, Pierre du Mage,

Süddeutschland/Österreich/Böhmen: Werke von J. J. FrobergerJ. C. von Kerll, J. Speth, F. X. A. Murschhauser, Georg Muffat, Gottlieb MuffatJ. E. Eberlin, J. Kindermann, J. Pachelbel, J. C. SimonJ. Seger, F. X. Brixi, J. G. Albrechtsberger, W. A. Mozart, L. van Beethoven u. a.,

Norddeutschland: Werke von Matthias Weckmann, Heinrich Scheidemann und Dieterich Buxtehude,

Mitteldeutschland: Werke von H. Schein, S. Scheidt, Georg Böhm, J. Krieger, J. G. Walther: sämtliche Orgelwerke, J. M. Bach, J. C. Bach, sämtliche Orgelwerke, J. S. Bach: Choralbearbeitungen, freie Orgelwerke und Werke für ein beliebiges Tasteninstrument, Choralbearbeitungen und alle Sonaten von C. P. E. Bach, Werke von Christian Petzold (Dresden), Christlieb Siegmund Binder (Dresden), J. H. Buttstedt, F. W. Zachow, J. L. Krebs, C. Kittel, Müthel u. a.,

19. Jahrhundert:

20. Jahrhundert:

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein - Porträtzeichnung von Johann Sebastian Bach als junger Mann

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein
Johann Sebastian Bach (1685  – 1750),

Johann Sebastian Bach wurde 1736 zum Königlich-polnischen und Kurfürstlich-sächsischen Hofcompositeur von August III. ernannt. Um dieses Amt hatte sich J. S. Bach mehrfach erfolglos beworben. Die ersehnte Ernennung brachte ihm schließlich die Einreichung des Kyrie und Gloria (Frühfassung) seiner Messe in h-moll.

Bereits in früheren Jahren hatte Johann Sebastian mit seinen ältesten Söhnen Wilhelm Friedemann Bach und Carl Philipp Emanuel Bach gern Dresden besucht, um hier die, wie er es spöttisch nannte, „Dresdner Liederchen“ zu hören. Gemeint waren die Opernaufführungen im  Pöppelmannschen Opernhaus am Zwinger oder auch im alten Opernhaus von Wolff Caspar von Klengel am Taschenberg.

Johann Sebastian Bach war befreundet mit Hermann Graf von Keyserlingk, russischer Gesandter am Dresden Hof, für dessen Clavecinisten Johann Gottlieb Goldberg er seine „Goldberg-Variationen“ geschrieben haben soll.

Fragwürdig ist der Wettstreit von J. S. Bach mit Louis Marchand 1717 in Dresden.

Gern hatte Johann Sebastian Bach auch an den Silbermannorgeln der Sophienkirche und der Frauenkirche zu Dresden gespielt. Die letzte und größte Orgel von Gottfried Silbermann in der Katholischen Hofkirche zu Dresden (heute Kathedrale des Bistums Dresden-Meissen) war erst 1755 fertiggestellt worden, also fünf Jahre nach dem Tode von J. S. Bach 1750.

Bach-Schüler war der Kreuzkantor Gottfried August Homilius.

Wilhelm Friedemann Bach war ab 1733 Organist der Silbermannorgel der Sophienkirche.

Der Bach-Schüler J. L. Krebs hatte sich um das Amt des Frauenkirchenorganisten beworben, dann aber wegen des zu geringen Gehaltsangebotes dankend abgelehnt.

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein - Festung Königstein in der Sächsischen Schweiz von Westen

Festung Königstein

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein:

Darbieten möchte ich vor allem im Rahmen meiner Orgelkonzerte auf der Festung Königstein Werke von Komponisten, die in Dresden gewirkt und gewohnt haben oder die in Dresden als Gäste weilten und zu denen sich ein Bezug zur Festkultur auf der Festung wahrnehmen läßt:

Hans Leo Hassler, Matthias Weckmann, Johann Jakob Froberger, evtl. Johann Caspar von Kerll,

Christian Petzold, Organist an der Silbermannorgel der Sophienkirche in Dresden, ehemalige Franziskanerklosterkirche, ev. Hofkirche ab 1736,
Wilhelm Friedemann Bach, Nachfolger von Christian Petzold 1733,

Orgelkonzerte auf der Festung Königstein:

Christlieb Siegmund Binder, Johann Adolph Hasse, Georg Friedrich Händel, Johann Schneider, Louis Marchand, Johann Ludwig Krebs, Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Camillo Schumann aus Königstein,

vor allem aber auch Werke von Kreuzorganist Prof. Collum und Rainer Lischka und auch Werke böhmischer Komponisten, wie etwa von Josef Seger und Robert Führer oder Werke, die in den schmalen, aber langen und hohen Raum der Garnisonskirche auf der Festung Königstein passen, also auch die Werke der spätbarocken Komponisten, wie etwa Johann Adolph Hasse in Dresden mit Werken für „ein beliebiges Tasteninstrument“ (Cembalo, Klavier, Orgel), Franz Xaver Schnitzer, Padre Antonio Soler, später C. P. E. Bach, W. A. Mozart, J. Haydn mit leider nur den Stücken für Flötenuhren sowie das reichhaltige Repertoire der französischen Romantiker für Orgel oder Harmonium (F. A. Guilmant, Theodore Dubois u. a.):

also quasi „Kammermusik für Orgel“ im Rahmen der „Orgelkonzerte auf der Festung Königstein“, wohlwissend, dass es „Kammermusik für Orgel“ gar nicht gibt: man muß sie nur suchen und finden … für die Orgelkonzerte auf der Festung Königstein:

Über mich:

Kontakt:

Preise Stadtführungen Dresden:

Mit dankbarer Verehrung und Hochachtung für KMD Domorganist „i. R.“ Hansjürgen Scholze für seine bislang unerreichte subtile Registrierungskunst und Einfühlung in die akustischen Bedürfnisse der Hofkirche Chiaveris an der Silbermannorgel der Kathedrale Ss. Trinitatis zu Dresden, sein unaufgeregtes, uneitles Orgelspiel, ganz im Dienste der Meister, deren Werke er „lediglich“ interpretierte, und damit wunderbar darstellte, und in dankbarer Erinnerung an Kreuzorganist Prof. Herbert Collum.

Hansjürgen Scholze hat auf der 1971 wieder aufgestellten Silbermannorgel der Kathedrale Ss. Trinitatis die barocken französischen Meister in Dresden in wunderbarer Weise vorgestellt und dazu in überaus gelungener Weise den für Dresdner Hörer völlig neuen Klang der Zungenstimmen der Silbermannorgel der Kathedrale Ss. Trinitatis vorgeführt, dies alles in der beeindruckenden akustischen Atmosphäre der ehemaligen katholischen Hofkirche Gaetano Chiaveris, dazu vor allem auch Werke von C. A. Franck, Franz Liszt und Olivier Messiaen.

Herbert Collum war insbesondere J. S. Bach, Max Reger, Johannes Weyrauch und Ernst Pepping und Hugo Distler verpflichtet. Damit nehmen wir ihn heute also ganz als Schüler der deutschen Orgelbewegung wahr, für die ja vor allem Karl Straube, Hermann Keller und Wolfgang Auler als Herausgeber stehen, aber ebenso auch Albert Schweitzer.
Verklungen sind leider die genialen, berührenden, subtilen Improvisationen von Kreuzorganist Prof. Herbert Collum.

Dank ihnen beiden, KMD Domorganist i. R. Hansjürgen Scholze (Hofkirche/Kathedrale Ss. Trinitatis) und Kreuzorganist Prof. Herbert Collum!