41. Pirna – Altstadtführung – Reiseleitung

41. Reiseleitung/Altstadtführung in Pirna

Altstadtführung in Pirna, ca. 1,5 Stunden

S-Bahn S 1 DresdenSchöna bis Pirna, Sächsische Dampfschifffahrt bis Pirna, Elbradweg linkselbisch.

möglich in Verbindung mit:

  • Besuch Schlosspark Dresden-Pillnitz,
  • Barockgarten Großsedlitz,
  • Fahrt in die Sächsische Schweiz,
  • Richard-Wagner-Museum Graupa,
  • Carl-Maria-von-Weber-Gedenkstätte in Dresden-Hosterwitz/-Pillnitz,
  • Barockschloss Zuschendorf („Kamelienschloss„), Dorfkirche, Schlosspark, Bonsai-Garten,
  • Robert-Sterl-Haus in Naundorf.
  • Pirna wird auch gern als das „westliches Tor zur Sächsischen Schweiz“ bezeichnet,
  • 1233 erste urkundliche Erwähnung als Stadt Pirna, um 1240 Verleihung des (Magdeburger) Stadtrechts durch Markgraf Heinrich den Erlauchten, 1260 Verleihung des Stapelrechts durch denselben,
  • die Stadt hat einen gut erhaltenen mittelalterlicher Stadtkern mit Bürgerbauten aus der Zeit der Gotik, der Renaissance und des Barock,
  • Geburtshaus (Tetzelhaus) von Johannes Tetzel (um 1465 geb., gest. 1519), Tetzel war Dominikanermönch und Ablassprediger („Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.„), das Tetzelhaus ist das wahrscheinlich älteste erhaltene Bürgerhaus (1381) der Stadt,
  • Pirna im Zeitalter der Reformation, Pirna im Dreißigjährigen Krieg und  im Siebenjährigen Krieg, die Sächsische Festung Pirna-Sonnenstein und der Sonnensteins als moderne Heilanstalt für psychisch Kranke im 19. Jahrhundert,
  • Engelserker- (1624/1625) und Teufelserkerhaus (1622),
  • am Markt gotisches Peter-Ulrich-Haus (1506, Wohnhaus des Baumeisters der Marienkirche Peter Ulrich) mit dem Tom-Pauls-Theater,
Stadtführung Pirna - Elbbrücke, Stadtkirche St. Marien und Festung Sonnenstein oben

Pirna, im Vordergrund unten ein Pfeiler und Brückenbögen der Pirnaer Elbbrücke, in der Mitte links die spätgotische ev.-luth. Stadtkirche St. Marien mit barocker Turmhaube, rechts die Klosterkirche St. Heinrich, von der kath. Gemeinde St. Kunigunde genutzt, hinten oben die Festung Sonnenstein

Stadtführung Pirna - das Teufelserkerhaus

Teufelserkerhaus

  •  spätgotische Stadtkirche St. Marien (1502 – 1546) mit vor allem imposanter Gewölbegestaltung (Baumeister Peter Ulrich, danach Markus Riebisch, Georg von Maulbronn, zuletzt Wolf Blechschmidt), Rautennetzgewölbe im Hauptschiff, Sterngewölbe in den Seitenschiffen, Fischblasengewölbe im Chor,

hängende Schlußsteine, Hobelspan- und Schleifenrippe, Wilde Frau und Wilder Mann, die Stadtkirche St. Marien gehört zu den bedeutenden spätgotischen Stadtkirchenbauten in Sachsen am Ende des Mittelalters in der Zeit des Übergangs zur Renaissance und der Reformation im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation.

(„Als die Renaissance über die Alpen gekommen war, wurde sie zur Reformation.“)

spätgotische Kanzel aus vorreformatorischer Zeit (ca. 1520) von Franz Maidburg (Freiberg),

zehn mal fünf Meter großer Altar (1612/13) aus der Zeit des Überganges von der Spätrenaissance zum Barock von Michael und David Schwenke, Themenschwerpunkte: Auferstehungs- und Himmelfahrtserzählungen im Alten und Neuen Testtament, göttliche Heilszusagen,

1561 geschaffener Taufstein mit  Alltagsszenen aus dem Kinderleben, Taufbecken von 1890 mit der Darstellung biblischer Geschichten, in denen Wasser von Bedeutung ist  (Sintflut, Durchzug durch das Rote Meer, Taufe Jesu im Jordan, Gang auf dem Wasser, Arche Noah),

Deckenmalereien 1544/46, angeregt von dem ersten Pirnaer Superintendenten Anton Lauterbach (1502 – 1569), ausgeführt von Jobst Dorndorf und Mitarbeitern,

Fensterglasmalereien 1889/92, Entwürfe von Hermann Schaper, Hannover, Ausführung durch Bruno Urban, Dresden,

Orgel von Friedrich Nikolaus Jahn (Dresden) von 1842, 1979 Generalumbau unter der Leitung von KMD Heinrich Albrecht, Pirna, nach dem Dispositionsentwurf von Gerhard Paulik (ab 1950), drei Manuale, Pedal, 56 Register, ca. 4000 Pfeifen,

 

  • gotische Klosterkirche St. Heinrich, Baubeginn um 1300,
    genutzt von der kathol. Gemeinde St. Kunigunde, Kruzifix von Friedrich Press 1971 /1972,
  • Stadtmuseum im Kapitelsaalgebäude des ehemaligen Dominikanerklosters,
  • Kommandantenhaus (1558) auf der Schössergasse 3 (Rochowsches Haus),
  • Rathaus mit zwei Stadtwappen aus unterschiedlicher Zeiten,
  • Apotheke zum Goldenen Löwen (Jacobäerhaus),
  • Fronfeste, 1527 erstmals erwähnt, bis nach 1945 als Gefängnis genutzt,
  • Hotel Deutsches Haus  (Blechschmidthaus, 1544), Wolf Blechschmidt hatte als Werkmeister ab ca. 1540 den Bau der Marienkirche  zu Ende geführt,
  • Erlpeterbrunnen (1908),
  • markante monolithische Brunnentröge (aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts),
  • Schiffertorvorstadt,
  • Canalettohaus,
  • Festung Sonnenstein (Landratsamt, nationalsozialistische Euthanasieanstalt, Gedenkstätte).

 

Stadtführung Pirna - das Rathaus mit barockem Turm

Rathaus

Stadtführung Pirna - der Erlpeterbrunnen

Erlpeterbrunnen

 

 

Inschrift am Erlpeterbrunnen:

„Der Erlenpeter bin ich genannt,

armen Leuten wohlbekannt.

Wer nicht Geld hat in seiner Tasche,

der trinkt mit mir aus meiner Flasche!“

 

 

 

 

 

de.wikipedia.org/wiki/Pirnaer_Marienkirche

DDR Museum Pirna
www.schloss-weesenstein.de

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