Dresden Loschwitz

10. Dresden-Loschwitz, Dresden-Weißer Hirsch, Parkanlagen der drei Elbschlösser am Dresdner Elbhang

Gästeführung/Stadtteilespaziergang – (Beginn, Ende, Schwerpunkte sind dabei ganz variabel und individuell bestimmbar.)

Die Besichtigungstour läßt sich auch gut aufteilen:

  1. Fischer und Weinbauerndorf Dresden Loschwitz mit der Loschwitzer Kirche von George Bähr, dem Architekten der Frauenkirche in Dresden,  der weltältesten Schwebebahn zur Loschwitzhöhe und der Standseilbahn zum Luisenhof in Oberloschwitz, unmittelbar an den Stadtteil Dresden Weißer-Hirsch angrenzend, Dauer Führung in Dresden Loschwitz: ca. 1 – 1,5 Stunden,
  2. Stadtteil Weißer Hirsch mit dem Institut von Prof. Manfred Baron von Ardenne, dem Lahmannschen Sanatorium und einem Besuch bei den „Türmern“ aus Uwe Tellkamps BestsellerDer Turm, Dauer: ca. eine Stunde,
  3. Parkanlagen der drei Elbschlösser am Dresdner Elbhang auf Loschwitzer Flur: römische Villenarchitektur, preußischer Klassizismus, Tudorstil, beeindruckende Ausblicke über die Stadt Dresden bis ins Erzgebirgsvorland und das Erzgebirge und das Thema Mundhygiene: Odol und Chlorodont, Dauer: ca. 1,5 – 2 Stunden.

Stationen:

Fischer- und Weinbauerndorf Dresden Loschwitz

Im Osten der sächsischen Landeshauptstadt Dresden befinden sich auf dem Weg nach Dresden-Pillnitz, in die Sächsische Schweiz, das oberhalb der Stadt nordöstlich gelegene Schönfelder Hochland, zu den Aussichtspunkten und „Gründen“ am Dresdner Elbhang, nach Dresden-Hosterwitz mit dem Carl-Maria-von-Weber-Museum, dem Keppgrund mit der Keppmühle und der ev.-luth. Pfarrkirche Maria am Wasser („Schifferkirche„) und in die Oberlausitz das ehemalige Fischer- und Weinbauerndorf Loschwitz und oberhalb von Dresden-Loschwitz am Rande des ca. 57 qkm großen Waldgebietes Dresdner Heide der Stadtteil Dresden-Weißer Hirsch, beide Orte 1921 nach Dresden eingemeindet.

Fischer- und Weinbauerndorf Dresden Loschwitz:

mit altem Fährgut und Fährhaus (1697) und erhaltenen Fachwerk-Fischer- und Winzerhäusern, in denen sich heute Kunsthandlungen und Kunsthandwerkerläden präsentieren, Wohnhaus von Friedrich Wieck (1785 – 1873), dem Vater von Clara Schumann, Ehefrau des Komponisten Robert Schumann, auf der Friedrich-Wieck-Straße 10,

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Blick von Dresden-Blasewitz aus über die Elbe nach Dresden Loschwitz, in der Bildmitte das alte Fährhaus, dahinter die Schwebebahn nach Oberloschwitz, rechts die ev.-luth. Loschwitzer Kirche von George Bähr

Stadtteilzentrum Körnerplatz mit Gründerzeitbebauung, Bräustübel, Körnergarten (Biergarten am Elbufer), Chocolaterie Demnitz, la Champagnola, Herrmann-Denkmal („Senfbüchse“, 1869) von Joseph Herrmann zur Erinnerung an die Rettungstat seines gleichnamigen Vaters, der bei schwerem Eisgang 1799 zwei Elbschiffer aus Prossen in der Sächsischen Schweiz aus dem Strom geborgen hatte.

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Am Körnerplatz

Im Grundstück Körnerweg Nr. 6 steht das Körnerhaus, Sommerwohnsitz der Familie von Christian Gottfried Körner (1756 – 1831), dem Vater des Dichters und Freischärlers Carl Theodor Körner (1791 – 1813, gefallen bei Gadebusch/Mecklenburg).

Gäste im Sommerhaus der Körners waren J. W. v. Goethe, Heinrich v. Kleist, Ernst Moritz Arndt, Novalis (Friedrich von Hardenberg), Ludwig Tieck, die Gebrüder August Wilhelm Schlegel und Friedrich Schlegel sowie Wilhelm und Alexander von Humboldt, W. A. Mozart, Anton Graff,

mehrmals Friedrich Schiller, der im Weinbergshaus der Familie Körner an seinem Don Karlos gearbeitet hatte und ein besonderes Verhältnis zu der Blasewitzer Gastwirtstochter Johanne Justine Renner (geb. Segedin – so hieß sie, als sie Friedrich Schiller begegnete) gepflegt hatte, und der er in seinem „Wallenstein“ ein Denkmal als „Gustel von Blasewitz“ gesetzt hatte, u. andere Gäste,

Blick zur Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder (1891 – 93) von Klaus Koepcke und Hans Manfred Krüger und zum Dresdner Fernsehturm (1965 – 69 errichtet, 252 Meter hoch) von Kurt Nowotny, Herrmann Rühle und Johannes Braune,

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Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder vom Dresdner Stadtteil Blasewitz aus, rechts oben der Dresdner Fernsehturm in Oberwachwitz

Besuch der Loschwitzer Kirche von  Ratszimmermeister George Bähr und Ratsmaurermeister Johann Gottfried Fehre, der „kleinen“, wenngleich älteren Schwester der Frauenkirche in Dresden, Kirche in Dresden Loschwitz 1705 – 08 errichtet, 1945 ausgebrannt, neu eingeweiht am 03.10.1994 nach Wiederaufbau/-ausbau.

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Die Loschwitzer Kirche im Winter

Im Inneren der Loschwitzer Kirche steht der Altar (Nosseni-Altar 1606/07) von Hofbildhauermeister Giovanni Maria Nosseni aus der 1945 schwer getroffenen, 1962/63 abgebrochenen Sophienkirche in der Dresdner Innenstadt, unweit von Zwinger und Postplatz,

Orgel (1997) in der Loschwitzer Kirche von der Orgelbauwerkstatt Kristian Wegscheider, Dresden, zwei Manuale und Pedal, in der Orgelbautradition der Epoche des Zeitalters der Empfindsamkeit (zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts, die Zeit Carl Philipp Emanuel Bachs) stehend, Taufstein von Peter Makolies (geb. 1936), Dresden,

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Blick von Dresden Loschwitz elbabwärts (in Richtung Innenstadt Dresdens) über die Elbwiesen, rechts die drei Elbschlösser am Dresdner Elbhang und Dinglingers Weinberg

an der Kirche kleiner, die Kirche umgebender Friedhof (Kirchhof)  mit Grabstellen bedeutender Einwohner von Loschwitz, u. a. von Lord Jakob Graf von Findlater, Pair von Schottland (1747 – 1811), dem Eigentümer des „Findlaterschen Weinberges“ in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, auf dem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts (ab 1850) die drei Elbschlösser: Schloss Albrechtsberg, Villa Stockhausen (Lingnerschloss) und Schloss Eckberg errichtet wurden. James Ogilvy, 7. Earl of Findlater, war auch Eigentümer des Gutes mit Schloss und Schlosspark in Helfenberg.

Im Grab Findlaters ist auch dessen Sekretär und Lebensgefährte Johann Georg Christian Fischer (1773 – 1860) beigesetzt,

Gedenkstein für den Maler Gerhard von Kügelgen (1772 – 1820, ermordet auf dem Weg von seinem Weinberg in Loschwitz nach Dresden) und dessen Sohn, den Maler und Schriftsteller Wilhelm von Kügelgen (1802 – 1867), Autor der „Jugenderinnerungen eines alten Mannes“ (1870),

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Blick von der Bergstation der Schwebebahn auf Dresden-Loschwitz mit dem Körnerplatz, In der Bildmitte die Elbe mit der Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder, auf der Altstädter Elbseite der Stadtteil Dresden-Blasewitz

Fahrt mit der 1889 – 1901 erbauten und wohl weltältesten Schwebebahn (genauer: „Hängebahn“) von deren Talstation an der Pillnitzer Landstraße (östlich vom Körnerplatz, Richtung Loschwitzer Kirche gelegen) zu deren oberer Station auf der Loschwitzhöhe, von wo aus sich ein faszinierender Ausblick auf die Stadt, ins Erzgebirgsvorland und bis ins Erzgebirge bietet,

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Schwebebahn, links oben die Bergstation in Oberloschwitz

Spaziergang, vorbei am Wohnhaus von Kreuzkantor Rudolf Mauersberger (1889 – 1971, 25. evangel. Kreuzkantor ab 01.07.1930, Komponist u. a. des „Dresdner Requiems“, der Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war“, der „Christmette der Kruzianer“, „Christvesper“, „Ostermette“) hinab zur Grundstraße mit dem 1880 historisierend („altdeutsch“) errichteten Fachwerkhaus Rothe Amsel, in dem sich heute das Leonhardimuseum befindet (geöffnet: Dienstag – Freitag 14 – 18 Uhr, Samstag und Sonntag 10 – 18 Uhr), erbaut für den Schüler Ludwig Richters und „Maler des deutschen Waldes“ Eduard Leonhardi (19.01.1828 – 15.07.1905), Fassadenmalerei und -beschriftung von Charles Palmié (1863 – 1911),

Erinnerung an diverse (sechs) Wohnsitze in der Zeit von 1852 – 1883 des Malers Adrian Ludwig Richter (1803 – 1884) in (Ober-)Loschwitz,

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„Rothe Amsel“ (Leonhardimuseum) an der Grundstraße

oder: Rückfahrt mit der Schwebebahn zur Talstation (Fahrstrecke: 281 m, Höhenunterschied: 84 m),

evtl. Fahrt mit der Standseilbahn vom Körnerplatz aus nach Oberloschwitz zum Luisenhof, unmittelbar neben dem Dresdner Stadtteil Weißer Hirsch gelegen.

Gern spiele ich auch (im Rahmen einer Stadtteilführung in Dresden-Loschwitz) für Sie an der Wegscheider-Orgel von 1997 in der Loschwitzer Kirche – soweit die Orgel an dem gewünschten Termin frei ist –

Preis für ein Orgelvorspiel zuzüglich zu der Stadtteil(e)führung je nach Gruppengröße, Anlass und Programm auf Anfrage.

Weißer Hirsch:

Der Dresdner Stadtteil Weißer Hirsch war Ende des 19., Anfang des 20. Jahrhunderts ein beliebter und gern aufgesuchter Luftkurort, benannt nach einem ehemals dort befindlichen und heute nicht mehr vorhandenen Gasthaus am Waldgebiet Dresdner Heide, das den Namen „Zum Weißen Hirsch“ trug.

(Der Name bezog sich vielleicht auf einen tatsächlich weißen Hirsch [Albino] oder auch auf die Legende vom hl. Hubertus, dem bei einer Jagd ein Hirsch mit einem Kreuz zwischen den Geweihstangen erschienen sein soll – oder auch auf beides.)

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Parkanlage an der Collenbuschstraße im Stadtteil Dresden-Weißer Hirsch

Fahrt mit der Standseilbahn (1895 eröffnet, Fahrstrecke: 547 m, Höhenunterschied: 95 m) von deren Talstation am Körnerplatz in Dresden-Loschwitz zu deren Bergstation neben der Gaststätte Luisenhof (1894/95, „Balkon Dresdens“) in Oberloschwitz in unmittelbarer Nachbarschaft des Stadtteils Dresden-Weißen Hirsch (die Mitnahme von Fahrrädern ist in beiden Bergbahnen möglich),

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Die Talstation der Standseilbahn am Körnerplatz

oder:

aus der Innenstadt kommend mit der Straßenbahn Linie 11 Richtung Bühlau bis Haltestelle Plattleite auf dem Weißen Hirsch (Stadtteilzentrum), die Wegstrecke der Besichtigungstour auf dem Weißen Hirsch muß dann entsprechend geändert werden, was einfach möglich ist, und könnte dann an der Bergstation der Standseilbahn enden, mit der man zum Körnerplatz in Loschwitz hinabfahren kann (anschließend Führung in Dresden-Loschwitz),

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Standseilbahn zum Luisenhof

ca. 600 m langer (kurzer) Spaziergang, vorbei am Wohnhaus, dem Institut und der Sternwarte von Prof. Manfred Baron von Ardenne (1907 – 1997), einer der schillerndsten Persönlichkeiten der DDR-Wissenschaftsgeschichte, für manche „der rote Baron“, für andere „der Bastler vom Weißen Hirsch“, dem Baron Arbogast in Uwe Tellkamps Roman „Der Turm

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Grundstück des Ardenne-Institutes auf der Plattleite 27

– evtl. Spaziergang auf den Spuren des ‚Turmes‘ über die Küntzelmannstraße, die Collenbuschstraße, den Rißweg (im ‚Turm‘ Rißleite genannt), die Oskar-Pletsch-Straße mit dem Italienischen Haus (der Villa Elbblick), der Villa Thalblick, dem Philalethesblick, dem Haus Wolfsstein, zwei möglichen ‚Tausendaugenhäusern‘, dem Haus Karavelle, Haus Abendstern, der Bäckerei Walther, der Felsenburg –,

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Die Feinbäckerei Walther

weiter zum Stadtteilzentrum des Stadtteils Dresden-Weißer Hirsch an der Bautzner Landstraße mit dem Parkhotel (Jugendstil von 1914),

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Das Parkhotel

dem Kurhaus, das auf Initiative des Seifenfabrikanten Max Ludwig Küntzelmann (29.12.1826 – 16.10.1881) nach 1874 aus einem alten Gutshaus geschaffen worden war,

dem von Küntzelmann initiierten Waldpark mit Konzertplatz (Küntzelmann gilt daher als Gründer des Kurorts Weißer Hirsch) und dem leider ziemlich verfallenen „Physiatrischen Sanatorium“ (Lahmannsches Sanatorium) von Dr. Heinrich Lahmann (1860 – 1903), eröffnet 1888, das seine Glanzzeit im letzten Jahrzehnt des 19. und im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts erlebt hatte, während der DDR-Zeit dann von der hier stationierten Roten Armee als Lazarett genutzt worden war, seit 1990 leider leer stand und dadurch zunehmend verfiel und das inzwischen als Wohnpark wieder zu neuem Leben erstanden ist.

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Blick ins Gelände des Lahmannschen Sanatoriums

Gäste des Kurbades Weißer Hirsch zu dessen Glanzzeit waren u. a.: Franz Kafka (1903), Thomas Mann (1906), Oskar Kokoschka, Kurt Tucholsky (1928), der Komponist Paul Lincke, der Tenor Richard Tauber, Tino Pattiera, Heinz Rühmann und Grete Weiser.

Der greise Dichter Gerhart Hauptmann erlebte als Patient in Weidners Sanatorium auf dem Weißen Hirsch die Bombenangriffe am 13./14. Februar 1945, er schrieb damals seine bekannten Zeilen: „Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens…“, erstmals veröffentlicht allerdings im Völkischen Beobachter,

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Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder, links oben Wohnhaus, Institut und Sternwarte von Prof. Manfred Baron v. Ardenne, rechts oben das Restaurant Luisenhof

Erinnerung an auf dem Weißen Hirsch lebende Persönlichkeiten, wie etwa den dänischen Schriftsteller und Wahldresdner Martin Andersen Nexø (1869 – 1954), wohnhaft auf der Collenbuschstraße 4 von 1952 bis zu dessen Tod am 1.6.1954,

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Das Wohnhaus von Martin Andersen Nexø

und Generalfeldmarschall Friedrich Paulus (1890 – 1957), der am 31.01.1943 als Oberbefehlshaber der 6. Armee mit 90 000 Mann in Stalingrad kapituliert und nach seiner Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft von 1954 bis zu seinem Tod im Jahre 1957 auf der Preußstraße 10 gelebt hatte,

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Die Bergstation der Standseilbahn gegenüber des Luisenhofs

Fahrt mit der Straßenbahn Linie 11 Richtung Zschertnitz, Bus oder Fahrrad am Waldgebiet Dresdner Heide entlang (nur zwei oder drei Haltestellen) hinab zu den

Parkanlagen der drei Elbschlösser:

Am Dresdner Elbhang, am Weg aus der Innenstadt, der alten Residenzstadt Dresden, in Richtung Osten nach Dresden-Loschwitz liegen oberhalb des Stromes, schon auf Loschwitzer Flur, die drei Elbschlösser:

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Die drei Elbschlösser, links Schloss Albrechtsberg, in der Mitte die Villa Stockhausen (Lingnerschloss), rechts Schloss Eckberg (Villa Souchay)

Schloss Albrechtsberg, 1850 – 54 von Adolf Lohse (1807 – 67) für Prinz Albrecht von Preußen (1809 – 1872) errichtet, Bruder des späteren Kaisers Wilhelm I. – Prinz Albrecht von Hohenzollern hatte nicht (ganz) standesgemäß in zweiter Ehe die Hofdame Rosalie von Rauch (1820 – 1879), die spätere Gräfin von Hohenau, geheiratet, worauf man ihm nahelegte, seinen Wohnsitz außerhalb Preußens zu nehmen – Gestaltung der Parkanlagen durch Eduard Neide (1818 – 1879), Ausführung (1852 – 63) unter Hermann Sigismund Neumann,

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Schloss Albrechtsberg am Dresdner Elbhang

Erwerb von Schloss Albrechtsberg 1925 durch die Stadt Dresden, ab 1951 „Pionierpalast Walter Ulbricht“, genutzt als Freizeitzentrum für Kinder, heute genutzt für kulturelle Veranstaltungen, u. a. Kammerkonzerte der Dresdner Philharmonie, Bankette, Empfänge und mietbar für private Feierlichkeiten,

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Schloss Albrechtsberg, Nordseite zur Dresdner Heide zu

Villa Stockhausen, 1850 -52 ebenfalls von Adolf Lohse (1807 – 67) erbaut für den Baron Friedrich Ludwig Albrecht von Stockhausen, Kammerherr Prinz Albrechts, ab 1891 im Besitz des Schreib- und Nähmaschinenfabrikanten Bruno Naumann (1844 – 1903), 1906 Erwerb durch Karl August Ferdinand Lingner (1861 – 1916), den Produzenten des Odol-Mundwassers und Stifter des Deutschen Hygienemuseums am Blüherpark in der Nähe von Dresdens bedeutendster und größter Innenstadtparkanlage, dem Großen Garten (s. Programmbaustein-/Angebotsseite: „Parkanlagen Bürgerwiese, Blüherpark, Großer Garten„),

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Villa Stockhausen (Lingnerschloss), Elbseite, auf der Elbe ein Personendampfer der Sächsischen Dampfschiffahrt

im Park der Villa Stockhausen, auch Lingnerschloss genannt, befindet sich das Mausoleum (1921) für Karl August Lingner von Hans Poelzig,

der Odol-Produzent und Mäzen Karl August Ferdinand Lingner hatte sein Anwesen der Stadt Dresden testamentarisch vermacht unter der Bedingung, dass der Park der gesamten Bevölkerung (der Stadt) zugängig zu machen sei und „im Hauptgebäude, eventuell auch in einem Nebengebäude, ‚tunlichst‘ ein Restaurant oder Café mit ‚billigen‘ Preisen“ einzurichten sei,

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Lingnerschloss, Parkseite

Schloss Eckberg, heute Hotel, 1859 – 61 errichtet durch den Schüler Gottfried Sempers Christian Friedrich Arnold (1823 – 90) für den Großkaufmann John Daniel Souchay (1798 – 1871, beigesetzt auf dem Friedhof in Dresden-Loschwitz),

ab 1925 im Besitz von Ottomar Heinsius von Mayenburg (05.12.1865 – 24.07.1932), Erfinder der Chlorodontzahnpasta und Eigentümer der Chlorodontwerke, 1945 Enteignung der Familie von Mayenburg, Übersiedlung nach Westdeutschland, Schloss Eckberg wird seit Mitte der 1980er Jahre als Hotel genutzt, 1991 Rückgabe an die von Mayenburgs, 1994 von der Münchner Unternehmensgruppe Argenta erworben, die in Schloss Eckberg weiter ein Hotel betreibt,

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Schloss Eckberg

auf der Schlossterrasse, der Elbe und der Stadt zugewandt, nach Süden schauend, „Der „Sonnenanbeter“, eine von Sascha Schneider (Rudolf Alexander Schneider, geb. 1870 in St. Petersburg, gest. 1927 in Swinemünde) in altägyptischem Habitus gestaltete Skulptur,

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Der Sonnenanbeter

Spaziergang durch die Parkanlagen der Elbschlösser und Blick von der Terrasse der Villa Stockhausen (Lingnerschloss), der Terrasse von Schloss Eckberg und der Terrasse von Schloss Albrechtsberg auf die Stadt, das südlich von ihr gelegene Erzgebirgsvorland sowie das unterhalb von Schloss Albrechtsberg gelegene und zur Schlossanlage gehörende Römische Bad am Elbhang über dem Strom und dem Elberadweg.

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Herbstblick von der Terrasse von Schloss Albrechtsberg oberhalb des Römischen Bades elbaufwärts zum Dresdner Elbhang mit dem Fernsehturm in Oberwachwitz und der Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder

Dauer:

Gesamt

Loschwitz, Weißer Hirsch und Parkanlagen der drei Elbschlösser: ca. 5 – 6 Stunden.

Loschwitz und Weißer Hirsch:

Fischer- und Weibauerndorf Loschwitz ca. 1,5 – 2 Stunden, Weißer Hirsch allein ca. 1 Stunde, zusammen also ca. 2 – 3 Stunden Stunden, zuzüglich der Fahrzeiten mit den Bergbahnen + etwaige Wartezeiten (Für Wartezeiten berechne ich Ihnen keine zusätzlichen Kosten.)

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Die Villa Elbblick auf der Hermann-Prell-Straße 4 auf dem Weißen Hirsch, im Roman „Der Turm“ von Uwe Tellkamp das Italienische Haus

Parkanlagen der drei Elbschlösser:

Elbschlösser allein: ca. 1,5 – 2 Stunden (zuzügl. Anfahrt), Loschwitz + Weißer Hirsch + Parkanlagen der drei Elbschlösser: ca. 4 – 6 Stunden (Eine Pause ist/mehrere Pausen sind selbstverständlich möglich.)

Mit Fahrt nach Dresden-Pillnitz:

Loschwitz und Besuch des Schlossparks in Dresden-Pillnitz (Schlossparkführung) ca. 5 bis 6 Stunden,

+ Weißer Hirsch: ca. 6- 7 Stunden,

+ Elbschlösser: ca. 8 – 9 Stunden,

In Verbindung mit einer Wanderung

auf den Spuren von Carl Maria von Weber am Dresdner Elbhang“ oder einer Wanderung/Fahrradtour im „Schönfelder Hochland“ oder im „Wachwitzgrund/Helfenberger Grund am Dresdner Elbhang„, dann + 4 bis 6 Stunden.

Verkehrsmittel

Bus

Buslinien 61 Dresden-Löbtau – Fernsehturm oder Dresden-Weißig und 63 Dresden-Löbtau – Bonnewitz/Dresden-Pillnitz bis Körnerplatz (Ortsteilzentrum von Dresden-Loschwitz)

Schiff

Sächsische Dampfschifffahrt bis Dresden-Blasewitz, dann kurzer Spaziergang über die Elbbrücke Blaues Wunder nach Dresden-Loschwitz auf der rechten Elbseite

Rad

Elbradweg linkselbisch bis zur Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder auf der Blasewitzer Elbseite (oder: Kopfsteinpflasterweg rechtselbisch)

Straßenbahn

Straßenbahn (Tram) Linie 11 Richtung Dresden-Bühlau bis Haltestelle Plattleite auf dem Weißen Hirsch (Rundgang Weißer Hirsch, Besuch bei den ‚Türmern‘)

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Gelände des Lahmannschen Sanatoriums auf dem Weißen Hirsch an der Bautzner Landstraße

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Wolfshügelstraße 7 auf dem Weißen Hirsch

oder: Straßenbahn Linie 11 Richtung Bühlau bis Haltestelle „Elbschlösser“.

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Schloss Albrechtsberg, unten das Römische Bad, am Dresdner Elbhang auf Loschwitzer Flur

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Dinglingers Weinberg am Dresdner Elbhang in Dresden-Loschwitz – Johann Melchior Dinglinger (1664 – 1731) war Hofjuwelier Augusts des Starken und ist der Schöpfer der Hauptwerke des Grünen Gewölbes

www.dresdner-bergbahnen.de/

www.dresdner-stadtteile.de

www.kunsthandlung-kuehne.de/

Kunstauktionshaus Günther

Restaurant Schillergarten in Dresden-Blasewitz.

Für telefonische Absprachen stehe ich Ihnen unter 49 (0) 351/471 32 24 gern zur Verfügung!

Preise Stadtführungen Dresden:

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