Barockgarten Großsedlitz, Schloss Weesenstein

Barockgarten Großsedlitz /
Schloss und Schlosspark in Weesenstein

Barockgarten Großsedlitz:

Barockgarten Großsedlitz

Barockgarten Großsedlitz, „Amerika“ aus dem Skulturenzyklus „Vier Kontinente“, Original um 1720/30, in den 1950er Jahren teilweise ergänzt, 1996 restauriert

  • bedeutendste barocke Gartenanlage Sachsens,
  • Obere Orangerie und Oberes Orangerieparterre,
  • Wasserparterre mit „Eisbassin“ und „Waldkaskade“
    mit  „Steinernem Meer“,
  • Untere Orangerie und Unteres Orangerieparterre mit Treppenanlage
    „Stille Musik“
    ,
  • „Bowlinggreen“,
  • „Aha“,
  • „Langschieben“,
  • Friedrichsschlösschen (Café),
  • reicher Skulpturenschmuck, u.a.: vier Kontinente (Australien fehlt, da es zwar durch Europäer schon „entdeckt“, als Kontinent aber noch nicht erkannt war),
  • vier Elemente,
  • vier Jahreszeiten,
  • über 30 Figuren aus der antiken Mythologie.

Weiterlesen

Dauer

Barockgarten Großsedlitz: mit Hin- u. Rückfahrt ab Dresden ca. 3 – 4 Stunden. Dauer der Führung im Barockgarten: ca. (mindestens) eine Stunde.

S-Bahn S 1 Dresden – Schöna bis Heidenau-Großsedlitz, danach ca. halbstündiger Aufstieg, Sächsische Dampfschifffahrt ab Dresden bis Heidenau-Großsedlitz. Elbradweg linkselbisch bis Heidenau-Großsedlitz.

Bei der Vermittlung eines Busses eines in Dresden oder der Umgebung ansässigen Busunternehmens für ihr individuelles Programm bin ich Ihnen gern behilflich. Eine Liste Dresdner Busunternehmen finden Sie auf meiner Seite Stadtrundfahrt/Bus ganz unten.

Im Barockgarten Großsedlitz gibt es barrierefreie Wege und Rollstuhlausleihmöglichkeit.

Geschichte:

Die Festkultur des Augusteischen Zeitalters in Sachsen war primär eine Freiluftkultur.

Festlichkeiten, Soireen, Musikaufführungen, Maskeraden, Wettkämpfe (in Großsedlitz wurde das Fest des polnischen Weißen Adlerordens mit einem Preisschiessen begangen) wurden bevorzugt im Freien, in kultivierter, mit Bauwerken veredelter, Landschaft abgehalten (Schlosspark Dresden-Pillnitz, Teich- und Kulturlandschaft in Moritzburg mit barockem Jagdschloss und französischem und Waldpark, Barockgarten Großsedlitz mit geplantem, aber nie begonnenem Schlossbau). In Großsedlitz entstand dafür die größte und bedeutendste Gartenanlage des
Barockzeitalters in Sachsen.

Baubeginn durch den Minister Friedrich Augusts I., Generalfeldmarschall und Generalintendanten des Bauwesens August Christoph Reichsgraf von Wackerbarth.

1723 Erwerb der Anlage durch August den Starken. Bauplanung und Bauleitung in den Händen von Johann Christoph Knöffel, Matthäus Daniel Pöppelmann, Zacharias Longuelune.

Errichtung einer barocken Gartenanlage mit Elementen französischer und italienischer Gartenbaukunst, eine Kombination, die sich aus der komplizierten hügeligen Geländegestaltung erforderlich machte, Baubeginn 1719, Ende 1732, ausgeführt wurde lediglich ein gleichwohl beeindruckendes Sechstel der geplanten Vorhaben.

1719 – 1723 Errichtung der Oberen Orangerie unter Johann Christoph Knöffel, Untere Orangerie vor 1727 von Zacharias Longulune, 1861 abgebrochen wegen Baufälligkeit und neu erbaut. Gartengestaltung vorrangig von Zacharias Lonuelune, erste Planung von 1719, zweiter Plan nach 1723, Freitreppe „Stille Musik“ von Oberlandbaumeister Matthäus Daniel Pöppelmann.

Reiches Skulpturenprogramm, geschaffen von Gottfried Knöffler, Benjamin Thomae und Francois Coudray.

Schloss und Schlosspark in Weesenstein:

Dauer: mit Hin- und Rückfahrt ab Dresden ca. 3  – 4 Stunden.
Für die Besichtigung von Schloss Weesenstein veranschlagen Sie bitte ca. 1,5 – 2 Stunden,

Schlosspark: ca. 0,5 Stunden.

S-Bahn S 1 Dresden – Schöna bis Heidenau, dann Regionalbahn RB 72 Heidenau – Altenberg bis  Weesenstein oder Bus 201 (nur Montag – Freitag)  Heidenau – Glashütte
bis Weesenstein.

Barockgarten Großsedlitz und Schloss/Schlosspark in Weesenstein zusammen sind ein Ganztagesprogramm. Reizvoll können aber auch Kombinationen mit Programmbausteinen in der Nähe gelegener Ziele sein:

Weiterlesen


Stadt Pirna
, Landschloss Zuschendorf, Sächsische Schweiz (Bastei, Festung Königstein), Schlosspark in Dresden-Pillnitz.

Unweit von Großsedlitz liegt im in das Osterzgebirge führenden Müglitztal, nach König Johann das schönste Tal Sachsens, oberhalb von Heidenau  Schloss Weesenstein, Baubeginn um 1300, bevorzugter Wohnsitz von König Johann, (1801- 1873), der hier gern seinen wissenschaftlichen Neigungen – Geschichte, Juristerei, Sprachen – nachging, und der unter dem Namen Philalethes (Freund der Wahrheit/Freund der Wahrhaftigkeit) noch als zweitgeborener Prinz die Divina Commedia (Göttliche Komödie) von Dante Alighieri übersetzt hatte, und der gern in Großsedlitz weilte, allerdings nicht mehr, um an barocken Festlichkeiten (Preisschiessen) teilzunehmen, sondern (schlicht): um zu kegeln.

Im Schloss Weesenstein befinden sich eine Ausstellung von Möbeln und Kunsthandwerk sowie eine König Johann gewidmete Ausstellung mit Interieur der königlichen Wohnräume in der Mitte des 19. Jahrhunderts. 

Die Schlosskapelle wurde 1738 – 1741 von Johann Georg Schmidt ausgestaltet, dem Schüler und Gehilfen George Bährs und Vollender der Frauenkirche (1743) in Dresden.

Nach der „Jahrhundertflut“ von 2002 wurde die kleine barocke Parkanlage um das Schloss Weesenstein liebevoll neu gestaltet.

Barockgarten Großsedlitz

„Afrika“ aus dem Zyklus „Vier Kontinente“ im Barockgarten Großsedlitz, Original um 1720/30, 1970 Kopf erneuert, 1996 restauriert

 

Barockgarten Großsedlitz

Barockgarten Großsedlitz, Unteres Orangerieparterre mit „Stiller Musik“

 

Barockgarten Großsedlitz

Großsedlitz, Obere Orangerie

 

Barockgarten Großsedlitz

Barockgarten Großsedlitz, Eisbassin und Waldkaskade

 

Barockgarten Großsedlitz

Untere Orangerie im Barockgarten Großsedlitz

 

Barockgarten Großsedlitz

Juno (Hera) im Barockgarten Großsedlitz

 

Barockgarten Großsedlitz

Großsedlitz, Friedrichsschlösschen

Barockgarten Großsedlitz

Schloss Weesenstein

Barockgarten Großsedlitz

Schloss und Schlosspark in Weesenstein

Barockgarten Großsedlitz

Weesenstein

 Preise Stadtführungen Dresden:

Ich freue mich auf Ihren Anruf! Tel.: 49 (0) 351/471 32 24.