Vorschläge für Ihre Programmgestaltung

Vorschläge für die Programmgestaltung Ihres Dresden-Aufenthaltes

Um sich einen ersten Überblick in Dresden zu verschaffen oder ein Wiedersehen mit der Stadt zu beginnen, möchte ich Ihnen als ‚Auftakt‘ einen umfassenden Rundgang durch die historische Innenstadt incl. Altmarktgebiet bzw. einen Rundgang Innere Altstadt (das ist inhaltlich identisch), Dauer 3 Stunden, empfehlen.

Dieses Programm kann zeitlich/inhaltlich „portioniert“ werden, zweimal je ca. 1,5 Stunden, evtl. auch verteilt auf zwei Tage.

Bei derartigen Veranstaltungen erlebe ich dann immer wieder, dass Gäste die Gelegenheit sowohl für einen Besuch in der Frauenkirche als auch in der Hofkirche (Kathedrale) und in der Kreuzkirche nutzen wollen, was selbstverständlich zusätzliche Zeit beansprucht.

Soweit nur zwei Stunden zur Verfügung stehen, empfiehlt es sich, das Altmarktgebiet mit der Kreuzkirche wegzulassen und sich auf den Bereich Zwinger, Theaterplatz, Schlossplatz, Brühlsche Terrasse, Neumarkt (mit der Frauenkirche), also auf die „historische Innenstadt“ zu beschränken.

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Blick auf die historische Innenstadt vom Neustädter Elbufer unterhalb der Augustusbrücke, ganz links über der Augustusbrücke die Kuppel des Ausstellungsgebäudes der Kunstakademie, dann die Frauenkirche, das Neue Ständehaus mit Turm, rechts die Kathedrale Ss. Trinitatis (ehemalige Katholische Hofkirche), dahinter der Hausmannsturm des Residenzschlosses, vor der Kathedrale die Gaststätte Italienisches Dörfchen mit dem Basteischlösschen

Im Zusammenhang mit einer Besichtigung der Innenstadt kann ein Besuch einer der Aussichtsplattformen der Innenstadttürme (Rathausturm, Turm der Kreuzkirche, Kuppel der Frauenkirche, Hausmannsturm des Residenzschlosses) sinnvoll sein oder auch eine Besichtigung der Stadtmodelle der alten Stadt im Stadtmuseum (Landhaus) oder des Modells der gegenwärtigen Stadt im Lichthof des Neuen Rathauses.

Anschließend wären dann z. B. Ausflüge in die nähere Umgebung möglich, jeweils als Nachmittagsprogramm:

  • nach Dresden-Loschwitz mit den drei Elbschlössern am Dresdner Elbhang, von wo aus man einen faszinierenden Ausblick über die Stadt und das Erzgebirgsvorland bis ins Osterzgebirge gewinnen kann,
  • nach Dresden-Pillnitz mit der Sommerresidenz der sächsischen Könige mit Schloss und Schlosspark,
  • nach Moritzburg mit dem barocken Jagdschloss und Waldpark oder auch in
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Schlosspark in Dresden-Pillnitz, Maillebahn (Kastanienallee) in Richtung Dresden-Hosterwitz

lohnenswert ist ebenso (als Halbtagsprogramm, jeweils ein Vormittags oder Nachmittag) ein Besuch der Inneren Neustadt und auch der Äußeren Neustadt

oder:

  • oder im Stadtmuseum mit der Ausstellung zur Stadtgeschichte, einer Ausstellung zur Geschichte des Wiederaufbaus der Frauenkirche (1994 – 2005) und der Städtischen Galerie
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Blick vom Georg-Treu-Platz zwischen Albertinum und Kunstakademie zur Frauenkirche am Neumarkt, vor der Frauenkirche das Coselpalais

Als sinnvoll erscheint es mir, die Stadterkundung in der Innenstadt mit dem Rundgang „historische Innenstadt“ oder „Innere Altstadt“ zu beginnen, um dann in die Außenbezirke der Stadt (Dresden-Loschwitz, Dresden-Pillnitz, Dresden Hellerau) oder in die Umgebung (Großsedlitz, Pirna, Sächsische Schweiz, Moritzburg, Meißen, Radebeul) vorzudringen.

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Barockgarten Großsedlitz, Blick vom Oberen Orangerieparterre nach Nordosten

Wenn ein Bus vorhanden ist, kann die Innenstadtbesichtigung mit einer Stadtrundfahrt ergänzt werden, diese wiederum kann Dresden-Loschwitz, die Elbschlösser, die Gartenstadt Dresden-Hellerau, und/oder auch den Schlosspark in Dresden-Pillnitz mit beinhalten.

Für Freunde von Fahrradtouren wird besonders die Fahrt auf dem Elberadweg elbaufwärts, vorbei an den Elbschlössern in Dresden-Loschwitz nach Dresden-Pillnitz reizvoll sein.

Bänke am Elbufer und Biergärten laden dabei zum Verweilen und Schauen ein.

Fährt man gemächlich, braucht man bis Pillnitz ca. 1,5 – 2 Stunden, die Rückfahrt in die Innenstadt kann dann mit der Straßenbahn Linie 2 von Kleinzschachwitz aus auf der Pillnitz gegenüberliegenden Elbseite erfolgen.

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Elbwiesen in Dresden, Blick von Dresden-Loschwitz elbabwärts, rechts der Dresdner Elbhang mit den Elbschlössern Schloss Albrechtsberg, Villa Stockhausen (Lingnerschloss) und Schloss Eckberg, an der linken Elbseite die Elbwiese in Dresden-Blasewitz/-Johannstadt

Der eigentliche Elbradweg befindet sich linkselbisch auf der Altstädter Elbseite, der rechtselbische Weg ist zwar weitgehend befahrbar, aber unbefestigt, streckenweise nur holpriges Kopfsteinpflaster, allerdings auch gut zu Fuß zu begehen.

Bitte vermeiden Sie es, vor allem an Wochenenden, die von Autos stark frequentierte Pillnitzer Landstraße zwischen Dresden-Loschwitz und Dresden-Pillnitz zu benutzen – auf den an der Elbe gelegenen Wegen kann man viel sicherer und stressfreier fahren und die Elbhanglandschaft erleben.

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Im Schlosspark in Dresden-Pillnitz, Englischer Pavillon

Wer es sportlicher mag, kann bis Pirna, dem „Tor zur Sächsischen Schweiz“, oder gleich bis ins Elbsandsteingebirge fahren.

Sehr reizvoll ist im Spätsommer oder Frühherbst eine Fahrradtour oder eine Wanderung entlang des Flüsschens Prießnitz durch das Waldgebiet Dresdner Heide im Nordosten der Stadt.

Ich selbst bin immer wieder gern, vor allem im Sommer, in den felsgesäumten und von Bächen durchflossenen „Gründen“ am Dresdner Elbhang unterwegs, vor allem im Keppgrund mit der Keppmühle, die auch Carl Maria von Weber gern aufgesucht hatte, und wo man von den Aussichtspunkten oberhalb des Elbhanges (Sachsenhiefel [Rockauer Aussicht], Zuckerhut, Bergstation der Schwebebahn in Oberloschwitz, Leitenweg am Borsberg) wunderbare Ausblicke über die Stadt bis ins Erzgebirge haben kann.
Bei mir werden das dann immer (bequeme) Nachmittagsausflüge, man kann natürlich auch schon am Vormittag beginnen.

Wenn Sie noch mehr beeindruckende Landschaft und Natur erleben wollen, müssen Sie einen Dresden-Besuch unbedingt mit einem Ausflug in die Sächsische Schweiz verbinden.

Wenn ein Bus zur Verfügung steht, ist ein Besuch des Aussichtsfelsen Bastei über dem Kurort Rathen oder auch der Festung Königstein an einem Tag (in ca. 8 bis 9 Stunden) zu schaffen.

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Im Gebiet der Affensteine im Kernbereich des Nationalparks Sächsische Schweiz

Für Wanderungen in der Sächsischen Schweiz müssen Sie jeweils einen ganzen Tag (Vormittag + Nachmittag) veranschlagen. Besonders empfehlen möchte ich Ihnen dazu die Besteigung des Liliensteins oder der Schrammsteine, des Pfaffensteins und des Papststeins, eine Wanderung im Gebiet der Affensteine, gern aber auch eine Wanderung zum Prebischtor in der Tschechischen Republik von Hrensko aus.

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Affenstein-„Promenade“

Dabei sollten Sie bei guter Kondition sein und festes Schuhwerk tragen (Bergstiefel müssen es nicht unbedingt sein, aber bitte keine Sandalen oder Stadtschuhe).
Zuweilen sind kleine „Kletterübungen“ und das Besteigen von Eisenleitern, die bis zu 10 Meter lang sein können, erforderlich.

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… Eisenleitern, die bis zu 10 Meter lang sein können …

Wenn Sie in die Geschichte der Mark Meißen bzw. des Kurfürstentums Sachsen so richtig „eintauchen“ wollen, müssen Sie unbedingt nach Meißen mit der Albrechtsburg und dem Dom. Dann bietet sich natürlich auch ein Besuch in der Staatlichen Porzellanmanufaktur in Meißen an.

Für „Meißen“ sollten Sie ein Ganztagsprogramm veranschlagen und auch nicht auf der Rückfahrt noch ’schnell‘ nach Moritzburg wollen, es sei denn, Sie haben „Europa in drei Tagen“ gebucht (…).

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Meißen, die „Wiege Sachsens“, Blick über die Elbe zur Albrechtsburg (rechts) und dem Dom St. Johannis et Donati, links auf dem Domberg die Domherrenhäuser, rechts vor der Albrechtsburg das Bischofsschloss mit Rundturm, im Vordergrund die Altstadtbrücke über die Elbe

Zur sächsischen Geschichte gehört dann allerdings – genau genommen – auch noch ein Ausflug in die alte Bergstadt Freiberg/Sa., südwestlich von Dresden am Weg nach Chemnitz gelegen – das Silber im Erzgebirge hatte Sachsen, lange vor dem Zeitalter der Industrialisierung, reich gemacht.

Weitere alte sächsiche Bergstädte sind Annaberg, Schneeberg und Marienberg im Erzgebirge.

Südwestlich von Dresden liegt unweit des Barockgartens Großsedlitz im Müglitztal, oberhalb von Schloss Weesenstein, das König Johann von Sachsen so geliebt hatte, die traditionsreiche Uhrmacherstadt Glashütte, in der auch heute noch hochwertige mechanische Uhren hergestellt werden.

Wenn Sie das Schicksal von Augusts des Starken berühmtester Mätresse, Anna Costantia Reichsgräfin von Cosel, anrührt, müssen Sie auch noch in die Burgstadt Stolpen, nordöstlich von Dresden auf dem Weg in die Oberlausitz gelegen.

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Dresden am Ende des 18. Jahrhunderts oder am Anfang des 19. Jahrhunderts, links die Augustusbrücke über die Elbe in der Gestalt, die sie 1728 – 1732 unter Ratsmaurermeister Johann Gottfried Fehre nach einem Entwurf von Matthäus Daniel Pöppelmann erhalten hatte, über der Augustusbrücke die Kuppel der Frauenkirche, in der Bildmitte das Brühlsche Stadtpalais, rechts die Hofkirche (heute Kathedrale Ss. Trinitatis), hinter dieser der Hausmannsturm des Residenzschlosses

Musikinteressierte möchte ich gern (noch einmal) an die bedeutendsten Musiker und Komponisten erinnern, die in Dresden gewirkt haben:

Hofkapellmeister Heinrich Schütz, Jan Dismas Zelenka, den Opernkomponisten Johann Adolph Hasse, den Organisten an der Sophienkirche Wilhelm Friedemann Bach, seinen Vater, den ‚Hofcompositeur‘ Johann Sebastian Bach, der mehrmals in Dresden zu Gast war, die Königlichen Hofkapellmeister Carl Maria von Weber und Richard Wagner, Richard Strauss, Kreuzkantor Rudolf Mauersberger und Kreuzorganist Prof. Herbert Collum, an den auch ich mich als Schüler und lernender Zuhörer dankbar erinnere.

Gern spiele ich auch im Rahmen von Besichtigungsprogrammen an einer der Orgeln in Dresden oder im Dresdner Umland, so etwa an der Wegscheider-Orgel von 1997 in der Kirche in Dresden-Loschwitz (nicht aber in der Frauenkirche, der Kathedrale oder der Kreuzkirche, Orgelvorspiele können dort aber besucht oder ggf. auch bestellt werden).

Wenn Sie sinfonische Musik mögen, möchte ich Ihnen neben den Aufführungen der Sächsischen Staatskapelle in der Semperoper insbesondere auch die Konzerte der Dresdner Philharmonie empfehlen, bei denen zudem so etwas wie ein Refugium der „Reste des Dresdner Bildungsbürgertums“ zu erleben ist.

Interessante Kirchenmusik bekommen Sie vor allem auch jeden Samstag 17.00 Uhr, jeweils passend zur Zeit im Kirchenjahr, in der Dresdner Kreuzkirche, oft mit dem Dresdner Kreuzchor.

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Die Kreuzkirche zu Dresden, Blick zur Chorempore und der Hauptorgel

Theaterliebhabern möchte ich besonders die Aufführungen des Staatsschauspiels, die „Kleinkunstbühne“ auf dem Theaterkahn und das Societätstheater in der Inneren Neustadt empfehlen.

Und schließlich: Das Gaststättenangebot in der Dresdner Innenstadt ist derart vielfältig, dass ich Ihnen keine spezielle Empfehlung geben möchte. Erlebenswert sind sie alle.

Gruppen bestellen Plätze immer wieder gern im Italienischen Dörfchen, im Altmarktkeller, im Sophienkeller, im Wenzel Prager Bierstuben oder auch im Feldschlösschen-Stammhaus Dresden, einfach des dort größeren Platzangebotes wegen. Selbstverständlich gibt es auch noch andere interessante Möglichkeiten.

Zur individuellen Absprache rufen Sie mich bitte einfach an: Tel 49 (0) 351 471 32 24!