Wachwitzgrund | Helfenberger Grund

14. Wachwitzgrund/Helfenberger Grund am Dresdner Elbhang

Wanderungen durch einen der „Gründe“ am Dresdner Elbhang, dann nach Dresden-Hosterwitz oder Dresden-Pillnitz oder nach Dresden-Loschwitz an der Elbbrücke Blaues Wunder, durch den Helfenberger Grund auch als Fahrradtour möglich.

Mit dem Stadtbus Linie 61 Dresden-Löbtau – Fernsehturm (Mitnahme von Fahrrädern möglich, sofern  im Bus genügend Platz vorhanden ist) bis Dresden-Pappritz oder Fernsehturm, im Osten der Stadt oberhalb des Dresdner Elbhanges rechtselbisch gelegen,

dann Wanderung (Spaziergang) in den Wachwitzgrund, vorbei am Hans-Jüchser-Atelier nach Dresden-Wachwitz mit der Gaststätte Elbterrasse und dem Gare de la lune mit Ballsaal und Cafegarten an der Elbseite (ca. 2 km),

dann an der Elbe entlang (ca. 2 km) auf dem Loschwitzer Wiesenweg oder einem alten Treidelpfad (Leinpfad) unmittelbar an der Elbe nach

Dresden-Loschwitz:

ehemaliges Fischer- und Weinbauerndorf, mit dem Friedrich-Wieck-Haus, dem Wohnhaus von Friedrich Wieck (1785 – 1873), dem Vater von Clara Schumann, Ehefrau des Komponisten Robert Schumann, alten Fachwerk-Fischer- und Weinbauernhäusern, in denen heute Kunsthandlungen und Kunsthandwerkerläden ihr Domizil gefunden haben, dem Körnergarten (Biergarten) an der Elbe, dem Bräustübel und der Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder, 1891 – 1893 errichtet, Bauplanung und Bauleitung: Claus Koepcke (1831 – 1911) und Hans Manfred Krüger (1852 – 1926),

Wachwitzgrund | Helfenberger Grund am Elbhang

Elbbrücke Blaues Wunder Dresden-Blasewitz – Dresden-Loschwitz, rechts oben Wohnhaus und Sternwarte von Prof. Baron Manfred von Ardenne in Oberloschwitz

Schwebebahn nach Oberloschwitz:

in Loschwitz zur Talstation der wohl weltältesten Schwebebahn, eröffnet 1901. Auffahrt zur Bergstation in Oberloschwitz mit Aussichtsplattform, von dort beeindruckender Panoramablick über die Stadt bis ins Erzgebirgsvorland und ins Erzgebirge, Rüchfahrt zur Talstation oder kurzer Spaziergang hinab zur Grundstraße mit dem Leonhardimuseum,

Besuch der ev.-luth. Loschwitzer Kirche:

der „kleinen“, gleichwohl älteren Schwester der Frauenkirche zu Dresden von George Bähr und Johann Gottfried Fehre, 1705 – 1708 errichtet, 1945 nach Bombenangriff ausgebrannt, am 03.10.1994 nach Wiederaufbau wieder eingeweiht, mit dem Altar („Nosseni-Altar„) von Hofbildhauermeister Giovanni Maria Nosseni aus der 1945 ausgebrannten, 1962/63 abgetragenen Sophienkirche in der Innenstadt in unmittelbarer Nachbarschaft von Zwinger und Taschenbergpalais, Orgel (1997) in der Loschwitzer Kirche von der Orgelbauwerkstatt Kristian Wegscheider, Dresden,

kleiner, die Kirche umgebender alter Friedhof (Kirchhof) mit Grabstätten Loschwitzer Persönlichkeiten, u. a. Grab von James Ogilvy, 7. Earl of Findlater (1747 – 1811), dem Eigentümer des „Findlaterschen Weinbergs“ am Dresdner Elbhang in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, dessen Gelände ab 1850 mit den Elbschlössern: Schloss Albrechtsberg, Villa Stockhausen (Lingnerschloss) und Schloss Eckberg bebaut wurde, Eigentümer auch von Gut und Schloss mit Schlosspark in Helfenberg am oberen Eingang zum Helfenberger Grund am Dresdner Elbhang.

Die Grabplatte für Lord Findlater auf dem Loschwitzer Kirchhof trägt die Inschrift: Lord Jacob Graf v. Findlater, Pair v. Schottland. Im selben Grab ist auch sein Sekretär und Lebensgefährte Johann Georg Christian Fischer (1773 – 1860) beigesetzt,

Gedenkstein für den Maler Gerhard von Kügelgen (1772 – 1820, ermordet auf dem Weg von seinem Weinberg in Loschwitz nach Dresden) und dessen Sohn, den Maler und Schriftsteller Wilhelm von Kügelgen (1802 – 1867), Autor der „Lebenserinnerungen eines alten Mannes“ (1870),

Standseilbahn:

weiter zur Talstation der Standseilbahn, 1895 eröffnet, die zum Restaurant Luisenhof (ebenfalls 1895 erbaut) in Oberloschwitz in unmittelbarer Nachbarschaft des Stadtteils Dresden-Weißer Hirsch fährt, Auffahrt nach Oberloschwitz (siehe Angebots-/Programmbausteinseite: Loschwitz, Weißer Hirsch, Elbschlösser am Elbhang),

Wachwitzgrund | Helfenberger Grund am Elbhang

Restaurant Luisenhof („Balkon Dresdens“) am Loschwitzer Elbhang, links die Loschwitzer Elbbrücke Blaues Wunder

oder:

Wanderung/Spaziergang von Dresden-Pappritz durch den Wachwitzgrund:

nach Dresden-Wachwitz (ca. 2 km), mit der Elbterrasse Dresden-Wachwitz und dem Gare de la lune, von dort Richtung Dresden-Loschwitz auf der Straße „Am Steinberg“ am Dresdner Elbhang zum ehemaligen Königlichen Weinberg mit Preßhaus, Kapelle, Alter Hofgärtnerei, evtl. Weinbergtreppe „Himmelsleiter“ und Aussichtspunkt mit Ausblick über die Stadt und bis ins Erzgebirgsvorland und das Osterzgebirge, Königlicher Villa,

weiter zur „Kuhkanzel“ und dem Neuen Schloss, dann zum Rhododendronpark in Dresden-Wachwitz, auf dem Josef-Hegenbarth-Weg, der Calberla-Straße und dem Veilchenweg nach Dresden-Loschwitz

Wachwitzgrund | Helfenberger Grund am Elbhang

Blick von der Bergstation der Schwebebahn, links Dresden-Loschwitz und die Elbbrücke Blaues Wunder

oder:

Wanderung oder Fahradtour von der Stadtbushaltestelle der Linie 61 Dresden-Löbtau – Fernsehturm in Dresden-Gönnsdorf im Schönfelder Hochland, im Nordosten oberhalb der Landeshauptstadt Dresden gelegen,

in den Helfenberger Grund:

mit dem alten Rittergut in Dresden-Helfenberg (ca. 1,2 km), dem Helfenberger Schloss und dem kleinen Schlosspark Helfenberg mit dem Naturdenkmal ‚Blutbuchen‘, Scheinzypressen und einem Tulpenbaum, angelegt Anfang des 19. Jahrhunderts unter dem damaligen Eigentümer, James Ogilvy, 7. Earl of Findlater,

Weiterwanderung durch den Helfenberger Grund nach Dresden-Niederpoyritz, im Sommer dort angenehme Einkehrmöglichkeit auf der Elbterrasse (Biergarten) der Erbgerichtsklause, mit vor allem im Sommer zuweilen geradezu verblüffend-bezauberndem mediterranem Flair und beschaulicher Aussicht über die Elbe, die Elbwiesen und in die Stadt hinein,

von dort an der Elbe entlang auf dem Elbtreidelpfad oder der Laubegaster Straße (Fahrradstraße) oder auch auf der Dresdner Straße (verhälnismäßig ruhige Wohngebietsstraße – der Verkehr Richtung Dresden-Pillnitz findet hauptsächlich auf der parallel verlaufenden Pillnitzer Landstraße statt),

vorbei am Gustavheim, dem von Jesuiten unterhaltenem Exerzitienhaus Hoheneichen und dem Keppschloss am Eingang zum Keppgrund nach Dresden-Hosterwitz (ca. 2 km) mit dem Carl-Maria-von-Weber-Museum (Auf den Spuren Carl Maria von Webers am Dresdner Elbhang) und der ev.-luth. Pfarrkirche „Maria am Wasser („Schifferkirche“) und dem „Schnuffgedenkstein“ an der Mauer des die Kirche umgebenden kleinen Friedhofs, angebracht zur Erinnerung an den von Carl Maria von Weber (1786 – 1826) in Hamburg von Matrosen erworbenen Kapuzineraffen „Schnuff Weber“.

Der Komponist und Königliche Kapellmeister in Dresden (1817 – 1826) Carl Maria von Weber hatte mit seiner Frau Caroline von Weber einige Sommerferien in den Jahren 1818/1819 und 1823/1824 in einem Winzerhaus, heute Carl-Maria-von-Weber-Museum, in Hosterwitz ‚bei Dresden‘ verbracht, und „Schnuff Weber“ hatte selbstverständlich in Dresden und den Fischer- und Weinbauerndörfern am Dresdner Elbhang für großes Aufsehen gesorgt,

Weiterwanderung (ca. 1 km) auf dem Treidelpfad (Leinpfad) unmittelbar an der Elbe, auf dem die Bomätscher die beladenen Lastkäne stromauf gezogen (getreidelt) haben, oder Wanderung auf der schon zur Schlossparkanlage in Dresden-Pillnitz gehörenden Maillebahn (Kastanienallee)

zum Schloss und dem Schlosspark in Dresden-Pillnitz:

dort evtl. Schlossparkführung – siehe Angebotsseite: „Schlosspark Dresden-Pillnitz“,

Wachwitzgrund | Helfenberger Grund am Elbhang

Schloss Pillnitz, Wasserpalais, dahinter der Borsberg

vom Weg nach Dresden-Hosterwitz/-Pillnitz sieht man gut den Dresdner Elbhang mit dem Eingang zum Preßgrund, der Rockauer Aussicht (Sachsenhiefel, 260 m), dem Friedrich-August-Stein, dem Keppschloss, dem Eingang zum Keppgrund, dem oberhalb des Keppgrundes gelegenen Aussichtspunkt Zuckerhut (221 m).

Wachwitzgrund | Helfenberger Grund am Elbhang

Blick zum Fernsehturm in Dresden-Oberwachwitz/Dresden-Pappritz vom Eingang zum Helfenberger Grund zwischen Dresden-Gönnsdorf und Dresden-Pappritz im Schönfelder Hochland aus

Alternativ kann von Dresden-Wachwitz und Dresden-Loschwitz oder auch von Niederpoyritz aus in Richtung Dresden-Hosterwitz/-Pillnitz die Stadtbuslinie 63 Dresden-Löbtau – Bonnewitz genutzt werden.

Die Strecke Dresden-Gönnsdorf – Dresden-Helfenberg, Helfenberger Grund (mit Fahrstraße), Dresden-Niederpoyritz, dann weiter elbaufwärts nach Dresden-Hosterwitz/-Pillnitz oder auch in der Gegenrichtung elbabwärts nach Dresden-Loschwitz läßt sich auch gut per Fahrrad absolvieren.

Aus der Innenstadt führt der eigentliche Elbradweg linkselbisch auf der Altstädter Elbseite nach Kleinzschachwitz, dort Schlossfähre nach Dresden-Pillnitz oder schon Überfahrt über die Elbe mit der Fähre Dresden-Laubegast – Niederpoyritz, dort im Sommer sehr angenehme einfache Einkehrmöglichkeit in der Erbgerichtsklause Niederpoyritz mit kleinem gemütlichen Biergarten an der Elbe,

ab Dresden-Loschwitz kann auch der Loschwitzer Wiesenweg, dann die Laubegaster Straße (Fahrradstraße) Richtung Dresden-Pillnitz, hindurch durch Dresden-Hosterwitz mit den Wasserwerksanlagen, errichtet 1907/08 im Jugendstil von Stadtbaurat Hans Erlwein (geb. 1872, gef. 1914), idyllisch fast unscheinbar in einer Obstplantage gelegen, und der Pfarrkirche „Maria am Wasser“ genutzt werden (Streckenlänge: ca. 7 km).

Rückfahrt in die Innenstadt mit der Stadtbuslinie 63 Bonnewitz – Dresden-Löbtau über den Körnerplatz in Dresden-Loschwitz und den Schillerplatz in Dresden-Blasewitz (jeweils mit Umsteigemöglichkeiten in andere Linien) oder mit der Sächsischen Dampfschiffahrt ab Dresden-Pillnitz oder von Dresden-Pillnitz aus mit der Schlossfähre nach Dresden-Kleinzschachwitz auf der Altstädter Elbseite, von wo aus die Straßenbahn Linie 2 in die Innenstadt fährt.

Dauer: jede der aufgeführten Varianten ca. 2 – 3 Stunden.

www.dresdner-stadtteile.de

Für telefonische Absprachen stehe ich Ihnen unter 49 (0) 351/471 32 24 gern zur Verfügung!