Schlosspark Dresden-Pillnitz

12. Schlosspark Dresden-Pillnitz

(Schlossparkführung)

  • „China in Europa“ oder der europäische Traum vom Paradies im Fernen Osten im Zeitalter des Barock,
  • einzigartiges Bau- und Gartenbaudenkmal in einer über Jahrhunderte gewachsenen Kulturlandschaft,
  • Canal Grande von Übigau bis Pillnitz,
  • Cosel und die katholische Schlosskapelle,
  • vom Mätressensitz zum Botanischen Garten,
  • Kamelie im Englischen Garten und die „Botanische Schule“ Friedrich Augusts des Gerechten im Holländischen Garten ab 1800,
  • Italienische Reise“ elbaufwärts gen Südosten,
  • mediterranes Flair an lauen Sommerabenden auf den Terrassen der Restaurants am Elbufer in Wachwitz oder in Niederpoyritz.

Dauer: ab Innenstadt mindestens 3 Stunden.

Schlosspark Dresden-Pillnitz - Sommerresidenz der sächsischen Kurfürsten und Könige seit 1768.

Sommerresidenz der sächsischen Kurfürsten und Könige seit 1768.

Straßenbahn Linie 2 bis Kleinzschachwitz, dann Schlossfähre oder Bus 63 Löbtau – Bonnewitz bis Pillnitz. Sächsische Dampfschifffahrt bis Pillnitz. Elbradweg linkselbisch. Barrierefreie Wege.

Schlosspark Dresden-Pillnitz - Barockes Schlossensemble im "indianischen" Stil. (Erste Chinoiserie in der europäischen Baukunst, 1720 - 1725.) Bauplanung Matthäus Daniel Pöppelmann, Architekt des Dresdner Zwingers, und Zacharias Longuelune. 1720 - 1721 Errichtung des Wasserpalais, 1723 - 1725 Anlage der Freitreppe zur Gondelanlegestelle, Bergpalais 1723 - 25 von Matthäus Daniel Pöppelmann. Flügelbauten an Berg- und Wasserpalais von Christian Friedrich Exner nach Entwürfen von Christian Traugott Weinling und Johann Daniel Schade 1788 - 1791.

Schlosspark Dresden-Pillnitz, in der Mitte der barocke Lustgarten, rechts das Wasserpalais an der Elbe, links das Bergpalais, links oben das Neue Palais (1818 – 1826), am oberen Bildrand rechts die Pillnitzer Elbinsel (Naturschutzgebiet)

 

Am östlichen Stadtrand der Landeshauptstadt Dresden innerhalb der Stadtgrenzen gelegene und in über drei Jahrhunderten gewachsene Garten- und Parkanlage, hervorgegangen aus einem zwischen Elbe und Elbhang  gelegenem Gutshof mit Renaissancebebauung. 1694 Erwerb durch Kurfürst Johann Georg IV., im selben Jahr fürstliches Geschenk desselben an seine Mätresse Magdalene Sibylla von Neitschütz, später Geschenk Friedrich Augusts I. an Reichsgräfin Anna Constantia von Cosel. Ab 1718 wieder im Besitz des Königs.

Schlosspark Dresden-Pillnitz

Schloss Pillnitz, Wasserpalais und Treppe zur Gondelanlegestelle an der Elbe, im Hintergrund der Borsberg

Barockes Schlossensemble im „indianischen“ Stil. (Erste Chinoiserie in der europäischen Baukunst, 1720 – 1725.)Bauplanung Matthäus Daniel Pöppelmann, Architekt des Dresdner Zwingers, und Zacharias Longuelune. 1720 – 1721 Errichtung des Wasserpalais, 1723 – 1725 Anlage der Freitreppe zur Gondelanlegestelle, Bergpalais 1723 – 25 von Matthäus Daniel Pöppelmann. Flügelbauten an Berg- und Wasserpalais von Christian Friedrich Exner nach Entwürfen von Christian Traugott Weinling und Johann Daniel Schade 1788 – 1791.

Schlosspark Dresden-Pillnitz

Hohlkehlenmalerei und chinoise Kapitelle

Klassizistisches Neues Palais mit Fliederhof, 1818 – 1826 von Christian Friedrich Schuricht anstelle des 1818 abgebrannten ursprünglichen Renaissanceschlosses errichtet, mit Wand- und Deckengemälden von Carl Christian Vogel von Vogelstein. Küchen- und Kapellenflügel, katholische Schlosskapelle, genutzt von der Pfarrei St. Hubertus, Dresden-Weißer Hirsch.

 

Schlosspark Dresden-Pillnitz

Evangel. Pfarrkirche „Maria am Wasser“, im Hintergrund Keppgrund und Zuckerhut

Barocker Lustgarten, Heckenquartiere (schon auf Veranlassung der Gräfin Cosel angelegte „Charmillen“ aus Hainbuchenhecken), Koniferenhain (nach 1874 unter König Albert angelegter Nadelgehölzgarten mit Nadelbäumen aus Europa [auch Alpenregion und Balkan], Asien [Sibirien, Sachalin, Kurilen, Kamtschatka, Kaukasus, China, Japan], Nordamerika [südöstliche USA, westliches Nordamerika, Rocky Mountains, Alaska, Kolorado, Kalifornien]), dendrologischer Höhepunkt der gesamten Parkanlage zusammen mit der ca. 1780 in Pillnitz eingetroffenen Kamelie im Englischen Garten,

Holländischer und Chinesischer Garten, zum Teil über 200 Jahre alte Gehölze,

Schlosspark Dresden-Pillnitz

Neues Palais mit Fliederhof

Orangerie, Mittelteil schon in der Barockzeit als Ringrennhaus errichtet, und Palmenhaus, erbaut 1859 – 61, Chinesischer Pavillon von 1804 von Christian Friedrich Schuricht und Englischer Pavillon, um 1786 errichtet von Christian Traugott Weinling und Johann Daniel Schade, Tritonengondel, An der Freitreppe zur Gondelanlegestelle an der Elbe Sphingen von Johann Christian Kirchner oder Francois Coudray, Maillebahn (Kastanienallee) Richtung Hosterwitz.

Kunstgewerbemuseum der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden mit Möbeln, Musikinstrumenten, Keramik, Metallarbeiten und  Textilien von der Gotik bis zur Gegenwart. (Nicht Bestandteil der Schlossparkführung.)

Für telefonische Absprachen stehe ich Ihnen unter

49 (0) 351/471 32 24 gern zur Verfügung!

Preise Stadtführungen Dresden (lesen):

www.schloesser-dresden.de

www.schlosshotel-pillnitz.de/

www.einkehrampalmenhaus.de/

www.elbterrasse-wachwitz.de/

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