Goppeln, Gebergrund, Bannewitz, Nöthnitz

17. Von Goppeln durch den Gebergrund nach Bannewitz-Nöthnitz

(Wanderung)

In Goppeln, am südlichen Stadtrand oberhalb Dresdens gelegen, entstand um Carl Bantzer (6. Aug. 1857 – 19. Dez. 1941) und die 1894 gegründete Dresdner Sezession die Goppelner Malerschule.

In Nöthnitz bei Dresden, heute Ortsteil von Bannewitz, wirkte von 1748 bis 1755 Johann Joachim Winckelmann (09.12.1717 Stendal – 08.06.1768 Triest, ermordet) als Bibliothekar des Grafen von Bünau.

Johann Joachim Winckelmann gilt als der Begründer der wissenschaftlichen Archäologie und ist der Begründer der Kunstgeschichte als selbständiger Wissenschaftsdisziplin, er war tätig als Archäologe, Antiquar und Kunstschriftsteller, das Hauptwerk Winckelmanns ist die „Geschichte der Kunst des Altertums“ (1764).

Johann Joachim Winckelmann ging 1755 mit Unterstützung Friedrich Augusts II. nach Rom und wurde 1763 „Oberaufseher der Altertümer in und um Rom“.

im wasserwerk dresden coschütz, Bannewitz

Wasserwerk in Dresden-Coschütz

Beginn in Goppeln, Endhaltestelle der Buslinie Neue Messe Dresden – Goppeln

(in der Nähe befindet sich auch ein beliebter Aussichtspunkt [330 m] an der markanten Babisnauer Pappel, gern aufgesucht auch von Victor Klemperer, Professor an der damaligen Technischen Hochschule Dresden, der heutigen Technischen Universität Dresden, der im Stadtteil Dölzschen im Süden der Stadt ein Grundstück besessen hatte, Autor der „Lingua tertii imperii“ [„LTI“, Die Sprache des Dritten Reiches], und unweit die Burgstädtler Linde),

von Goppeln am Mutterhaus und Altersheim der Nazarethschwestern vorbei in den Gebergrund mit Streuobstwiesen, von da zum Aussichtspunkt Goldene Höhe bei Hainichen, Blick von Süden auf Dresden und bis in die östlich gelegene Sächsische Schweiz mit ihren markanten Tafelbergen,

Weiterwanderung an Wiesen und Feldern vorbei sanft hinab nach Bannewitz-Nöthnitz, am Nöthnitzbach entlang zum Renaissanceschloss Nöthnitz, der Wirkungsstätte Johann Joachim Winckelmanns, Schloss 1872 neogotisch umgestaltet (nicht zugänglich), kleiner Barockpark,
von da, die A 17 auf einer Brücke überquerend, nach Dresden-Mockritz, Stadtbushaltestelle.

Strecke: ca. 6 km,
Dauer: ca. 2 – 3 Stunden (weil es so viel zu sehen gibt).

Gemütliche Gaststätte oberhalb von Schloss Nöthnitz.

Rufen Sie mich einfach an: Tel. Nr. 49 (09 351/471 32 24!

Merken