Pirna

Pirna

Altstadtführung, ca. 1,5 Stunden

S-Bahn S 1 DresdenSchöna bis Pirna, Sächsische Dampfschifffahrt bis Pirna, Elbradweg linkselbisch.

möglich in Verbindung mit:

 

  • „Westliches Tor zur Sächsischen Schweiz“,
  • 1233 erste urkundliche Erwähnung, um 1240 Verleihung des (Magdeburger) Stadtrechts durch Markgraf Heinrich den Erlauchten, 1260 Verleihung des Stapelrechts durch denselben,
  • Mittelalterlicher Stadtkern, Bürgerbauten aus der Zeit der Gotik, der Renaissance und des Barock,
  • Geburtshaus Johannes Tetzels (um 1465 geb., gest. 1519), Dominikanermönch und Ablassprediger („Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.“), das älteste erhaltene Bürgerhaus (1381) Pirnas,
  • Engelserker- (1624/1625) und Teufelserkerhaus (1622),
  • gotisches Peter-Ulrich-Haus (1506, Wohnhaus des Baumeisters der Marienkirche) mit dem Tom-Pauls-Theater,
Stadtführung Pirna

Pirna, im Vordergrund unten ein Pfeiler und Brückenbögen der Pirnaer Elbbrücke, in der Mitte links die spätgotische ev.-luth. Stadtkirche St. Marien mit barocker Turmhaube, rechts die Klosterkirche St. Heinrich, von der kath. Gemeinde St. Kunigunde genutzt, hinten oben die Festung Sonnenstein

 

Stadtführung Pirna

Teufelserkerhaus

  •  spätgotische Stadtkirche St. Marien (1502 – 1546) mit vor allem imposanter Gewölbegestaltung (Baumeister Peter Ulrich, danach Markus Riebisch, Georg von Maulbronn, zuletzt Wolf Blechschmidt), Rautennetzgewölbe im Hauptschiff, Sterngewölbe in den Seitenschiffen, Fischblasengewölbe im Chor, hängende Schlußsteine, Hobelspan- und Schleifenrippe, Wilde Frau und Wilder Mann,
  • pätgotische Kanzel aus vorreformatorischer Zeit (ca. 1520) von Franz Maidburg (Freiberg),
    zehn mal fünf Meter großer Altar (1612/13) aus der Zeit des Überganges von der Spätrenaissance zum Barock von Michael und David Schwenke, Themenschwerpunkte: Auferstehungs- und Himmelfahrtserzählungen im Alten und Neuen Testtament, göttliche Heilszusagen,
    1561 geschaffener Taufstein mit  Alltagsszenen aus dem Kinderleben, Taufbecken von 1890 mit der Darstellung biblischer Geschichten, in denen Wasser von Bedeutung ist  (Sintflut, Durchzug durch das Rote Meer, Taufe Jesu im Jordan, Gang auf dem Wasser, Arche Noah),
    Deckenmalereien 1544/46, angeregt von dem ersten Pirnaer Superintendenten Anton Lauterbach (1502 – 1569), ausgeführt von Jobst Dorndorf (Pirna) und Mitarbeitern,
    Fensterglasmalereien 1889/92, Entwürfe von Hermann Schaper, Hannover, Ausführung durch Bruno Urban, Dresden,
  • Orgel von Friedrich Nikolaus Jahn (Dresden) von 1842, 1979 Generalumbau unter der Leitung von KMD Heinrich Albrecht, Pirna, nach dem Dispositionsentwurf von Gerhard Paulik (ab 1950), drei Manuale, Pedal, 56 Register, ca. 4000 Pfeifen,
  • gotische Klosterkirche St. Heinrich, Baubeginn um 1300,
    genutzt von der kathol. Gemeinde St. Kunigunde, Kruzifix von Friedrich Press 1971 /1972,
  • Stadtmuseum im Kapitelsaalgebäude des ehemaligen Dominikanerklosters,
  • Kommandantenhaus (1558) auf der Schössergasse 3 (Rochowsches Haus),
  • Rathaus,
  • Apotheke zum Goldenen Löwen (Jacobäerhaus),
  • Fronfeste, 1527 erstmals erwähnt, bis nach 1945 als Gefängnis genutzt,
  • Hotel Deutsches Haus  (Blechschmidthaus, 1544), Wolf Blechschmidt hatte als Werkmeister ab ca. 1540 den Bau der Marienkirche in Pirna zu Ende geführt,
  • Erlpeterbrunnen (1908),
  • monolithische Brunnentröge (aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts),
  • Schiffertorvorstadt,
  • Canalettohaus,
  • Festung Sonnenstein (Landratsamt, nationalsozialistische Euthanasieanstalt Gedenkstätte).

 

Stadtführung Pirna

Rathaus in Pirna

 

Stadtführung Pirna

Erlpeterbrunnen

 

 

 

Inschrift am Erlpeterbrunnen:

„Der Erlenpeter bin ich genannt,

armen Leuten wohlbekannt.

Wer nicht Geld hat in seiner Tasche,

der trinkt mit mir aus meiner Flasche!“

 

 

 

 

 

de.wikipedia.org/wiki/Pirnaer_Marienkirche

DDR Museum Pirna
www.schloss-weesenstein.de

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