Moritzburg

Moritzburg

Dauer: ca. ein Nachmittag

Anfahrt: u.a. Bus 326 Dresden, Bahnhof Neustadt – Radeburg bis Moritzburg

oder:
S-Bahn S 1 Dresden – Meißen-Triebischtal bis Radebeul-Ost, dann: Lößnitzgrundbahn Radebeul Ost – Radeburg (dampfbetriebene Schmalspurbahn) bis Moritzburg.

Fahrrad: ab Endstation der Straßenbahn Linie 8 in Hellerau oder ab Endstation der Linie 7 in Weixdorf, bequeme Touren ohne größeres Gefälle. (Die Moritzburger Teich- und Kulturlandschaft im und am Friedewald läßt sich ideal per Fahrrad erschließen.)

Bei der Vermittlung eines Busses eines in Dresden ansässigen Busunternehmens für ihr individuelles Besuchsprogramm bin ich Ihnen gern behilflich. Eine Liste in Dresden ansässiger Busunternehmen finden Sie auf meiner Seite: Stadtrundfahrt/Bus ganz unten.

Moritzburg

Leuchtturm und Mole am Großteich

 

Moritzburg

Barockes Jagdschloss

Moritzburg

Skulptur „Jäger“ (Piquer) am Jagdschloss Moritzburg

Beeindruckende in sich ruhende Teich- und Kulturlandschaft, Kraft und Ruhe übertragend, mindestens 500 Jahre alt,  seither mit Fischteichen zur Karpfenzucht und zur Jagd genutzt, mit großzügig angelegtem Waldpark und kleinem französischen Park am Jagdschloss, in seiner heutigen Gestalt wesentlich in der Barockzeit erweitert/umgestaltet.

Jagdschloss: Hervorgegangen aus dem Renaissancebau von 1542 von Hans von Dehn-Rothfelser und Caspar Voigt von Wierandt, Schlosskapelle von Wolf Caspar von Klengel 1661 bis 1672, Schloss 1691 verändert durch Johann Georg Starcke, heutige Gestalt durch Marcus Conrad Dietze, Matthäus Daniel Pöppelmann, Zacharias Longuelune, Jean de Bodt, auch eigenhändige Entwürfe Friedrich Augusts I. (August der Starke) aus dem Jahre 1703 haben sich erhalten,

1723 bis 1727 Innenausstattung der Repräsentationssäle durch Raymond Leplat, Ledertapeten u. a. von Pierre Mercies, Malereien von Louis de Silvestre und Lorenzo Rossi,

Kathol. Schlosskapelle, erste katholische Hofkirche ab 1699 nach Einführung der Reformation 1539 im damaligen Herzogtum Sachsen durch Herzog Heinrich den Frommen.

(Am 1.6.1697 war Kurfürst Friedrich August I. [August der Starke] in Baden bei Wien zur katholischen Kirche konvertiert, um die polnische Königskrone erlangen zu können.

Die Konversion des Kurfürsten machte die Einrichtung einer katholischen Hofkirche erforderlich, interessanterweise entstand eine solche zunächst nicht in der Residenzstadt Dresden, sondern im abgelegeneren Jagdschloss in Moritzburg.)

In der Schlosskapelle Altarbild „Verklärung Mariä“ von Polidoro da Lanciano (1510 oder 1515 – 1565) und Skulptur „Christus an der Geißelsäule“ von Balthasar Permoser,

Figürlicher Schmuck auf der Schlossterrasse von Johann Christian Kirchner und Benjamin Thomae,

Federzimmer, Kurfürstenportraits, Jagdgemäldesammlung (eingestellte Jagd), ostasiatische Lackmöbel, bedeutende Hirschgeweihsammlung,

Fasanenschlösschen am Großteich von Johann Daniel Schade und Johann Gottlieb Hauptmann von 1769 bis 1782.

Moritzburg

Fasanenschlösschen

 

Auf dem Weg nach Moritzburg liegen am oberen Rand des Lößnitzhanges oberhalb von Radebeul westlich die Aussichtspunkte und Einkehrmöglichkeiten: Spitzhaus, Schloss Hoflößnitz und Schloss Wackerbarth, ebenso am Nordrand der Landeshauptstadt Dresden die Gartenstadt Dresden-Hellerau.

de.wikipedia.org/wiki/Radebeul.

Ich freue mich auf Ihren Anruf zwecks individueller Absprache! Tel.: 49 (0) 351/471 32 24.